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Paolo Sanesi erwarb das Gut und die dazu gehörigen Bauernhäuser zu einer Zeit, in der die gesamte Chianti-Region ebenso vernachlässigt war wie die
typischen Anpflanzungen dieses Gebiets: nämlich Weinreben und Olivenbäume. Getrieben von dem Wunsch, einen typisch toskanischen Landwirtschaftsbetrieb mit Obstbäumen, Olivenhainen und Weinbergen zu schaffen, widmete er sich viele Jahre lang leidenschaftlich der Restaurierung und dem Wiederaufbau der Wirtschaftsgebäude, der Pflege der Olivenbäume sowie der Sanierung und Erweiterung der Weinberge.
Gegenwärtig erstreckt sich das nach Südwesten hin liegende Anwesen über eine Fläche von 58 Hektar in 280 m Höhe ü.d.M. Von den 58 Hektar sind 9 Hektar Weinberg, 12 Hektar Olivenhain, von dem
natives Olivenöl hergestellt wird, der Rest verteilt sich auf Getreideanbau, Schlagwald und Hochstammwald.
Die angebauten Rebsorten sind die typischen dieses Chianti-Gebietes: Sangiovese, Canaiolo, Colorino, Trebbiano und Malvasia. Mit den zuletzt gepflanzten Weinstöcken wurde auch Cabernet Sauvignon eingeführt.
Der Boden ist tendenziell lehmig und mäßig reich an Skelettboden sedimentären Ursprungs.

Dank des Einsatzes von Paoletti sowie dank einer sorgfältigen Auslese der Trauben und der Einführung französischer Barrique-Fässer für die Alterung des Sangiovese sind die bei Valacchi heute produzierten Weine angenehmer, moderner Ausdruck ihres Ursprungsgebiets.

Im Laufe der Jahre wurden die einzelnen Bauernhäuser des Landguts in 7 Apartments mit Swimmingpool umgewandelt, die Teil der agrartouristischen Einrichtung ,Al Gelso Bianco' sind; näheres siehe ww.algelsobianco.it

Seit 2005 wird der Familienbetrieb direkt von Irene, einer der Töchter des Inhabers, geleitet.